Medienmitteilung
Thun, Winter 2025/2026
FederFröhlich - Winterstille im Schnittweier
Kalt und dunkel ist es im Schnittweier. Nebelschwaden ziehen durch das Tälchen und die sonst zahlreichen Stimmen sind weniger und leiser geworden. Es ist Winterruhe eingekehrt. Einige Vogelfamilien sind in weit entfernte Länder ausgeflogen und geniessen dort das warme Winterquartier. Andere sind geblieben, voller Vorfreude auf die ersten Frühlingstage.
Im Tal ist die Nahrung nun knapp. Was im Sommer im Überfluss zwitschernd gefeiert wurde, ist unter Frost und Schnee verborgen. Umso wertvoller ist die Unterstützung durch unsere Winterfütterung.
Besonders wichtig sind jetzt auch sichere Schlafplätze. Wenn eisige Nächte über den Schnittweier ziehen, werden zahlreiche Behausungen dankbar als Schlafplatz genutzt. Sie bieten wichtigen Schutz vor Wind und Wetter.
Erweiterung der Brut- und Nistgebiete
In den Herbst- und Wintermonaten haben wir neue Vogelwohnungen unweit des Erlebnispfads im Thunerwald, im Blutthölzli und im Bänzeli montiert und so weiteren Vogel-Wohnraum geschaffen.
Kulinarischer Höhenflug
Die beiden «Vogelrestaurants» im Schnittweier wurden im letzten Winter sehr gut besucht. Die Besucherzahlen konnten während den Wintermonaten stetig gesteigert werden, ganz ohne Werbung. Das äusserst leckere Menu und die ausgezeichnete Schnabel-zu-Schnabel-Propaganda waren wohl der Schlüssel zum Erfolg.
Diesen Winter haben wir deshalb die Anzahl der Fütterungskästen von zwei auf vier verdoppelt. Neu gibt es drei Vogelrestaurants im Schnittweiertal und ein GaultMillau Lokal mit unglaublichen 17 Federn im Thunerwald. Auf der Speisekarte stehen nebst Kernen, Nüssen und Getreide auch Mehlwürmer und andere Insekten. Eine besondere Delikatesse sind die kleinen getrockneten Krebstiere.
Dank unseren grosszügigen Sponsoren und Gönnern sind die Vorratskammern bis oben mit feinsten Köstlichkeiten gefüllt.
Ganz herzlichen Dank auch im Namen aller Bewohner!
Kontakt für weitere Informationen
Aisla Spichiger, Kontaktformular